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Nochmal zu ‘New Moon’

Falls es jemand noch nicht mitbekommen haben sollte, der läuft hier in Deutschland nun am 26.11.2009 an und nicht erst im Januar 2010. Und nun kann man ab dem 17.10.2009 um 0.01 Uhr Karten online kaufen. Na prima! Wie gut, das da schon Wochenende ist. Kenne mich doch. Werde um kurz nach 0 Uhr auf www.cinestar.de gehen und Karten kaufen. Ob dann für den 22.11. oder einen anderen Tag, weiß ich ja nicht. Noch steht ja nirgendwo, für WANN man genau Karten bestellen kann.

Sollte aber jemand wissen, für welche Tage man nu’ schon im Oktober Karten bestellen kann, kann dies bitte in den Kommentaren nieder schreiben. Und sollte jemand noch in unsere erste Vorstellung nach Siegen kommen bzw. sein, dann entschuldige ich mich jetzt schonmal für uns alten Damen, die während des Films höchstwahrscheinlich hyperventilieren werden. Ob wir kreischen werden, weiß ich jetzt noch nicht. Wir geben unser bestes! ;-)

Tusen takk!

“Oben” am 06.09.2009

Hallo zusammen,

ja, es war eben mal wieder so weit. Ich war im Kino! Diese Woche war ja bislang mit ins Kino gehen sehr schlecht, keienr hatte Zeit für mich und schon gar nicht mein liebes Hasilein. Ja ja, das Haus, ich weiß. Da bin ich einfach heute nachmittag um kurz vor 15 Uhr alleine ins Kino gegangen. Heute lief dort um 15.00 Uhr der neue Disney.Pixar-Film “Oben” an - es war zwar eine Vorstellung zum Kindertag im Kino und daher seeehr viele Familien dort (War allerdings relativ leise, was mich als Nicht-Kind-Besitzerin in Höchststimmung versetzte.), aber das schreckte mich nicht zurück. Ich wollte schließlich den Film sehen. Pixar-Filme liebe ich nämlich… es geht doch nichts über “Toy Story”, “Die Moster AG”, “Findet Nemo”, “Die Unglaublichen” oder ”Ratatouille”. Also, auf in “Oben”…

Wie der Film war? Sehr gut. Mir hat er gefallen. Werde ihn wohl nochmal im Kino bestaunen. Auch der Pixar-Vor-Kurzfilm “Teilweise wolkig”, in dem Wolken den Störchen die Babys geben zum Verteilen, war wieder sehr süß.

Zum Film:

Carl Frederickson sitzt als kleiner Junge im Kino und verfolgt gespannt das letzte Abenteuer seines Helden Charles Muntz, der gerade von seiner Amazonasexpedition zurück gekehrt ist. Anschließend trifft er auf dem Nachhauseweg in einem alten leerstehenden Haus Ellie, die ebenso begeisterte Abenteurerin ist wie Carl. Die beiden freunden sich an, heiraten Jahre später und ziehen ins alte Haus, was sie liebevoll renovieren. In wenigen Minuten wird nun das Leben der Beiden zusammengefasst, bis schließlich Ellie stirbt und Carl alleine in sienem Haus zurück bleibt - umgeben von einer riesigen Baustelle. Hier möchte man ihm gerne das Haus abkaufen und Carl in eine Seniorenresidenz ‘abschieben’. Aber ohne Carl! Der alte Ballonverkäufer füllt in einer Nacht-und-Nebel-Aktion sämtliche auffindbaren Luftballons mit Helium und lässt sein Haus in die Luft - nach OBEN - steigen. Leider übersieht er dabei den kleinen pummeligen Pfadfinder Russell auf seiner Veranda. Gemeinsam machen sich die beiden Einzelgänger Richtung Amazonas, treffen die Paradiesvogeldame Kevin (Geniale Namensgebung von Russell.), den sprechenden Hund Doug und natürlich den alten Forscher Charles Muntz.

Ob Carl es schafft, das alte Haus bei den Paradieswasserfällen zu platzieren wird an dieser Stelle nicht verraten. Schließlich möchte ich noch jeden in diesen Film schicken, da ich ihn liebe. Die Charaktere, allen voran der kauzige alte Carl, habe ich sofort ins Herz geschlossen. Ich habe mal wieder fast geheult, als seine geliebte Frau Ellie stirbt (auch wenn man davon nicht soooo viel mitbekommt), aber auch sehr gelacht über Russell und Doug, dessen Gedanken man hört (dank eines Halsbandes). Auch Charles Muntz’ Hundebande, die u.a. für ihn kocht und den Zeppelin sauber hält fand ich zum schießen.

Fazit: ANSCHAUEN!!! Wieder einmal ein Pixar-Film, der sich lohnt.

Für alle hier noch ein witziger Kurzfilm aus dem Hause Pixar. “Geri’s Game” aus dem Jahr 1997 finde ich super, da sich der alte Mann ja doch selbst unterhalten kann… irgendwie.

“Julie & Julie” am 26.08.2009

Bevor es gleich um 17 Uhr wieder ins Kino geht - zum dritten Mal dann diese Woche, dieses Mal in “Harry Potter und der Halbblutprinz” - sollte ich die Zusammenfassung vom Kinobesuch am Mittwoch berichten.

Es war mal wieder eine CineLady-Veranstaltung angesagt. Also traf ich mich mit dem Hasilein um 19 Uhr und wir marschierten in den Kinokomplex. Nach Prosecco und Kräckern folgte dann der Film “Julie & Julia”, ein Film nach zwei wahren Geschichten, die zusammengefügt wurden.

Auf der Basis von Julia Childs Memoiren “My Life in France” und Julie Powells Bestseller “Julie und Julia” (der bei mir bereits zum Lesen bereit liegt), verknüpft Autorin-Regisseurin Nora Ephron (Hat schon bei Filmen wie “Schlaflos in Seattle” und “E-Mail für dich” Regie geführt.) das Leben zweier Frauen, die die Liebe zum Essen verbindet. Im Jahr 1949 kommt Julia Child (herrlich überdreht gespielt von Meryl Streep)  mit Ihrem Mann, ein Regierungsangestellter, nach Paris. Dort verbringen beide die nächsten vier Jahre. Während dieser Zeit besucht Julia eine Kochschule (Das ‘Le Cordon Bleu’), lernt zwei Französinnen kennen, die gemeinsam mit ihr ein Kochbuch schreiben wollen: Mastering the Art of French Cooking, ein amerikanischer Kochbuch-Klassiker. Das sie bis zur Veröffentlichung 8 Jahre brauchen und zahlreiche Hoch und Tiefs durchleben, wir in Einblendungen immer wieder gezeigt.

Im Jahr 2002 fühlt sich Julie Powell (Amy Adams) kurz vor ihrem 30. Geburtstag ziemlich niedergeschlagen. Tagsüber arbeitet sie als Telefonistin für die Company, die mit dem Neuaufbau von Ground Zero beautragt ist, hat einen lieben Mann, mit dem sie eine neue Wohnung in Queens bezogen hat - allerdings führen einige ihrer Freundinnen ein ‘erfolgreicheres’ Leben als sie und sie fängt an, ihr Leben in Frage zu stellen. Da hat sie die Idee, das erfolgreiche Kochbuch Julia Child’s nachzukochen: alle 524 Rezepte in einem Jahr, also in 365 Tagen. Diese Mammutaufgabe dokumentiert sie in einem Blog, welcher innerhalb kürzester Zeit Kultstatus erreicht und sie zur Star-Autorin macht.

Der Film folgt natürlich dem typischen Hollywood-Stil mit Happy-End, Höhen und Tiefen der beiden Hauptakteuren und ein wenig Schmalz. Allerdings hält sich dies in “Julie & Julia” in Grenzen. Der Film springt zwischen den beiden Zeitebenen hin und her, zeigt Parallelen in beider Leben dar, der Zuschauer verliert aber dennoch nie den Überblick. Kitschig fand ich ihn nie, mußte an vielen Stellen herzhaft lachen. Schön fand ich auch, dass er ohne romantische Verwicklungen auskam.

Zu den beiden Hauptdarstellerinnen braucht man wohl nichts mehr zu sagen. Meryl Streep ist einfach eine klasse für sich! Angeblich soll sie Mrs. Child perfekt imitieren, was ich allerdings nicht beurteilen kann, da ich Mrs. Child nie gesehen habe. Dafür muß man wohl doch Amerikanerin sein. Amy Adams gehörte in diesem Film in die Kategorie niedlich und süß - aber mehr nicht.

Fazit: Der Film ist toll für alle, die Komödien, Meryl Streep und Essen mögen. Denn davon gibt es eine Menge zu sehen. Also bitte nicht hungrig in den Film gehen!!!   

NEW MOON!!!

Yippiiiiieeeeeee!!!

Nachdem ich gerade freudig durch die Wohnung gerannt bin und nun ein gaaaaaanz breites Grinsen im Gesicht habe, werde ich diese Neuigkeit auch hier verbreiten (Per E-Mail und Telefon sind nun hoffentlich alle bereits informiert.):

Starttermin “New Moon - Bis(s) zur Mittagsstunde”: 07.01.2010 26.11.2009

Ich fass es nicht! Dann brauche ich nicht nach Holland zu fahren um den in englisch mit niederländischem Untertitel zu sehen… Meine Gebete wurden erhört. Nun kann von mir aus auch Weihnachten ausfallen, mir EGAL!!!

Geh’ dann noch ‘ne Runde feiern.

“Sunshine Cleaning” am 24.08.2009

Vorneweg: Ich mag Amy Adams … und ich LIEBE Emily Blunt! Nicht nur, weil sie in “Der Teufel trägt Prada” Anne Hathaway im Vorzimmer von Meryl Streep die Show gestohlen hat… naja, vielleicht doch J . Heute jedenfalls lief um 17.45 Uhr die dieswöchige CineExtra-Vorstellung von “Sunshine Cleaning”. Den Film wollte ich schon lange sehen, allerdings ergab es sich bislang nicht. War aber eben nach der Arbeit alleine im Kino.

Worum es im Film geht/ging?! Hier ganz kurz eine Zusammenfassung.

Die junge alleinerziehende Rose (Amy Adams), früher ein Cheerleader-Traum, versucht nun mit einem Job als Raumpflegerin sich und ihren 8jährigen Sohn Oscar (Jason Spevack) über Wasser zu halten. Zudem bemüht sie sich um eine Lizenz als Maklerin. Sie hat eine unglückliche Affäre mit dem Polizisten Mac (Steve Zahn), ihrer Jugendliebe, der jedoch mittlerweile mit seiner Frau das zweite Kind erwartet. Und schließlich fühlt sich Rose noch für ihre jüngere Schwester Norah (Emily Blunt) verantwortlich, die sich ebenfalls mit Nebenjobs über Wasser hält. Norah ist öfters die Babysitterin für Ihren Neffen Oscar, genau wie der schrullige Großvater Joe (Alan Arkin).

Um zu verhindern, dass Oscar auf der staatlichen Schule zum Außenseiter wird, möchte Rose ihn auf eine Privatschule schicken und benötigt dringend mehr Geld. Liebhaber Mac bringt sie auf die Idee, sich mit einer Firma für die Reinigung von Tatorten selbständig zu machen. Gemeinsam mit ihrer unzuverlässigen Schwester Norah eröffnet sie die Reinigungsfirma “Sunshine Cleaning” und reinigt fortan die Tatorte von Unfällen oder Gewalttaten. Der anfangs widerliche Job macht ihr immer mehr Spaß und sie genießt insbesondere, mit unterschiedlichen Menschen in Extremsituationen zu tun zu haben. Auch der einarmige Besitzer eines Reinigungsfachgeschäftes hilft ihr dabei, beruflich Fuß zu fassen. Die nur scheinbar unnahbare und zynische Norah kann die Tragödien, die sich hinter den Aufträgen verbergen, nicht so einfach verarbeiten wie ihre Schwester. Sie sucht den Kontakt zu der Tochter einer Verstorbenen und möchte hierbei auch ihr eigenes Trauma – den Suizid der Mutter – verarbeiten.

Als Rose eines Tages ihren alten, inzwischen wohlhabenden Schulfreundinnen bei einer Baby-Party beweisen will, dass auch sie es zu etwas gebracht hat, überlässt sie ihrer Schwester alleine einen wichtigen Auftrag. Dabei kommt es zu einem Unfall, das Haus brennt ab, und die junge Firma steckt bis zum Hals in Schulden. Zunächst kann Rose ihrer Schwester nicht verzeihen, muss sie doch ihr Unternehmen “Sunshine Cleaning” aufgeben und wieder als minderbezahlte Raumpflegerin putzen gehen, jedoch finden sie schließlich durch den für beide traumatischen Tod ihrer Mutter wieder zueinander und Rose kann endlich ihre Schwester, für die sie sich ein Leben lang verantwortlich gefühlt hat, loslassen.

Ob es auch mit der Firma und in ihrem restlichen Privatleben zum Happy End kommt, wird von mir allerdings nicht verraten.

Mir hat der Film sehr gut gefallen, wobei mir fast immer kleine Independentfilme gefallen. Die Schauspieler, allen voran Amy Adams und Emily Blunt, spielen einfach super, wobei mir die Rolle der Norah besser gefallen hat, da sie so schön sensibel aber dennoch auf Zack ist. Obwohl es oft dramatisch war, liefen mir vereinzelt einige Lachtränen über die Wangen.

Auf jeden Fall selbst sehen, aber wahrscheinlich eher auf DVD, da solche Filme selten im Kino laufen.