Archive for the ‘Kino’ Category

“Twilight/New Moon”-Double Feature am 22.11.2009

Sonntag, November 22nd, 2009

Oh jaaaa, aus dem Kino gekommen. Es war doch schwerer als erwartet… das Rauskommen. Nicht nur das hier in Siegen ca. 1.000 Leute mit uns zusammen das Double-Feature geschaut haben, nein, eben um 17.20 Uhr wollten auch etwa 1.000 weitere Menschen in andere Filme. Was für ein Gedränge! Mich wunderts, dass das Hasilein so schnell aufs Klo kam. Aber es ging recht zügig… nun aber von Anfang an.

Hasilein hat mich um zehn nach Elf abgeholt und gemeinsam sind wir zum CineStar getigert. Im Foyer war natürlich viel los. Nach 10 Minuten Anstellen kamen wir auch zu unseren ersehnten ‘New Moon’-Menüs mit Poster und Plastikbecher. Naja, jeder Jekk ist anders! Dann Rein in Kinosaal 9. Auf die Toilette (Ja, die mußte so gut wie alle nochmal aufsuchen, auch während ‘Twilight’.) und bis 12.20 Uhr gelabert. Leider fing ‘Twilight’ nämlich nicht um 12 Uhr an, sondern die Werbung erst 20 Minuten später. Dann um 12.40 Uhr war es endlich soweit: der erste Teil der Twilight-Saga startete. Ich muß sagen, dass er Film im Kino wesentlich besser rüberkommt als auf meinem Röhrenfernseher.

Um 15.15 Uhr startete dann ‘New Moon’.

Wer nun nicht mehr mehr erfahren möchte, sollte aufhören zu lesen. Bitte! Schaut euch ‘New Moon’ auf jeden Fall noch im Kino an. Super Film! Für alle anderen, hier eine kurze Zusammenfassung der Handlung und meinem Resümee.

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‘New Moon’ ist der zweite Teil der Twilight-Saga/Biss-Reihe. Bella feiert ihren 18. Geburtstag, schneidet sich am Geschenkpapier im Haus der Cullens und Jasper Cullen (oder Hale) verfällt dem Blutdurst. Daraufhin beschließt Edward Bell zu schützen und verlässt mit seiner Familie Forks und Bella. Die stürzt daraufhin in eine Depression, schafft es aber nach langen 4 Monaten dank der Hilfe ihres Freundes Jacob Black heraus. Zusammen mit ihm macht sie ein paar Cross-Motorräder fit. Bella hat nämlich herausgefunden, dass sie in Gefahr Edward sieht - als Halluzination, aber immerhin. Doch nach einem Kinobesuch mit Jacob und Mike meldet sich Jacob nicht mehr bei Bella. Eines nachmittags schaut sie bei ihm vorbei , wird aber unsanft fortgeschickt. Später entdeckt Bella das Geheimnis von Jacob und einigen Jungs von La Push: sie sind Gestaltwandler. In der Nähe von Vampiren verwandeln sie sich in riesige Wölfe. Das La Push-Rudel ist hinter Victoria her, die ihrerseits versucht Bella das Laben zu nehmen. Dafür möchte sie sich bei Edward rächen, der im ersten Teil ihren Partner James umgebracht hat. Doch Victoria schafft es nicht, noch nicht. Stattdessen, wieder allein gelassen, springt Bella von einer Klippe bei La Push - nur um sich in Gefahr zu begeben und Edward zu sehen. Dabei wird sie von Jacob gerettet. Dieser bringt sie nach Hause, wo unerwartet Alice Cullen auf sie wartet. Diese hat in einer Vorhersage gesehen, dass Bella sich umbringt und ertrinkt. Was alle da noch nicht wissen: Rosalie hat Edward angerufen und ihm mitgeteilt, dass Bella gestorben ist. In seiner Trauer hat er nur noch ein Ziel: seinen Tod.

Da es noch zwei weitere Bücher gibt, müßte an dieser Stelle klar sein, wie das ausgeht. ;-)

Die Umsetzung war einfach nur toll! Ein Lob an Chris Weitz und das gesamte Team. SUPER!!! Bin jetzt noch wie im Rausch. Das Buch wurde fast so wiedergegeben, wie es geschrieben wurde. Manche Stellen sogar wortwörtlich. Zu Beginn direkt Bellas Traum, in dem sie sich als alte Frau sieht, immer noch an der Seite von Edward. Auch die Volturis habe ich mir so vorgestellt. Komische/Blödeste Szene ist die Vorhersage von Alice bei den Volturis, in dem Bella als Vampir mit Edward durch ‘nen Wald rennt. Hallo? Das brachte auch bei mir ein “Oh nee!!!” hervor. Ansonsten war der Film toll. Warme Farben, komische Szenen (Mehr als in ‘Twilight’.) und eine starke Crew. Gute 2 Stunden tolle Unterhaltung. Man merkt dem Film auch an, dass hier die Crew mehr Budget zur Verfügung hatte. Die Cullens wirken schöner als in Teil 1 und näher am Buch…

Ach, was erzähle ich hier eigentlich. Einfach selbst anschauen. Ab dem 26.11. läuft er offiziell im Kino.

“Verblendung” am 01.10.2009

Freitag, Oktober 2nd, 2009

Gestern war ich nachmittags um 16.30 Uhr in “Verblendung”, der Verfilmung des gleichnamigen Romans. Natürlich habe ich bereits die drei Bücher des Stieg Larssons verschlungen. Da mußte ich dem Film direkt einen Besuch abstatten! Gehörte im Oktober zum Pflichtprogramm!!!

Da ich nicht weiß, ob hier alle den Bestseller gelesen haben, eine kurze Inhaltsangabe des Buches bzw. des Filmes.

Der bekannte schwedische Journalist Mikail “Kalle” Blomkvist erhält nach einem gescheiterten Gerichtsverfahren, wo er wegen Verleumdung für 3 Monate ins Gefängnis wandern wird, von dem Großindustriellen Henrik Vanger den Auftrag, das Verschwinden seiner Nichte Harriet zu untersuchen. Diese ist vor mehr als 40 Jahren bei einer Familienversammlung spurlos verschwunden. Selbst die großangelegte Suchaktion der Polizei brachte nichts. Nun erhält Henrik Vanger jedes Jahr an seinem Geburtstag eine seltene getrocknete Blume, gepresst hinter Glas. Er vermutet, dass diese von ihrem Mörder verschickt wird.

Mikail verlässt seine alte Zeitung ‘Millenium’ für eine Weile und zieht aufs Grundstück von Herrn Wanger. Dort beginnt er mit seinen Recherchen. Er gerät immer tiefer in die alte Familiengeschichte der Vangers hinein. Unterstützung erhält er von der jungen Internet-Ermittlerin Lisbeth Salander, die sich immer wieder in seinen Laptop hackt und ihm anonym E-Mails mit Antworten zum Fall schickt. Wenig später kommen sie einer Serie von Ritualmorden, die alle in den Sechzigern passiert sind näher und vermuten, dass Harriet damals ebenfalls dahinter kam und deshalb ermordet wurde. Je mehr die beiden der Wahrheit näher kommen, umso gefährlicher wird ihr Leben, denn der Vanger-Clan mag es gar nicht gestört zu werden…

Die Geschichte zieht sich anfangs. Man wird überschüttet mit Namen und Geschichten der Familie. Aber nach spätestens einer halben Stunde ist man gefangen von der Story. Spannend ist nicht nur das Buch sondern auch der Film. Natürlich gibt es auch hier Schwachpunkte, die allerdings von den tollen Schauspielern (besonders Noomi Rapace als Lisbeth Salander fand ich gut…) und der schwedischen Landschaft sehr gering sind. So ist das nunmal, wenn ein Roman verfilmt wird.

Fazit: SEHEN!!!

“Die nackte Wahrheit” am 30.09.2009

Donnerstag, Oktober 1st, 2009

Endlich wieder eine CineLady, endlich wieder mit dem Hasilein im Kino! Es wurde aber auch Zeit.

Gestern gab es also wieder eine CineLady bei uns in Siegen. Es lief “Die nackte Wahrheit” mit Katherine Heigl und Gerald Butler, wegen dem das Hasilein und ich wohl auch am ehesten in dem Film waren. Sieht ja auch nicht schlecht aus. Männer um die 40 haben einfach das gewisse etwas! Na schön… Mitte bis Ende 30.

Den Inhalt einer Liebeskomödie kann man ganz schnell abhacken: Er und Sie lernen sich kennen, mögen sich meistens nicht. Durch verschiedene Begebenheiten lernen sie einander besser kennen, erkennen anstatt großer Unterschiede Gemeinsamkeiten und verlieben sich schließlich ineinander… blablabla. Auch so in diesem Film. Abby ist eine erfolgreiche Produzentin einer Morgensendung in Sacramento. Sie hat einen dieser Tage, die man ganz schnell vergisst: Ihr Chef sieht die zurückgehenden Einschaltquoten und es droht, die Sendung abzusetzen. Abends hat sie dann ein ‘Blind Date’, welches jedoch nicht nach ihrem Plan verläuft (Ich fragte mich da, wie sie es überhaupt schafft, das ein Mann ihr mal 2 Minuten gegenüber sitzt ohne aufzustehen. Sie hat nämlich gewisse Ansprüche!). Anschließend kommt ihre Katze versehentlich auf die Fernbedienung und so landet Abby auf einem Offenen Kanal, wo gerade “The Ugly Truth” mit dem Macho Mike (Leckerbissen Gerald Butler - yummy *lechz*) läuft. Wutentbrannt über seine für Abby dummen Sprüche ruft sie ihn erbost an - und wird von ihm vorgeführt. Wütend gehts am nächsten Morgen ins Büro. Dort wartet bereits eine Überraschung auf Abby: Mike. Ihr Chef hat ihn für die Morgensendung angeheuert. Aber anstelle, dass er versagt, wird Mike zum Quotengarant. Um ihn loszuwerden, geht sie mit Mike eine Wette ein: Wenn er es schafft, sie so zu ‘trainieren’ und zu ’stylen’, dass der gutaussehende Nachbar, der Chirug Colin (Eric Winter, fand ich sehr fad.) mit ihr zusammen kommt, akzeptiert sie ihn und seine Show. Wenn nicht, muß Mike kündigen.

Bis dahin fand ich es super witzig und auch für Männer geeignet. Bis es anfängt zwischen beiden zu knistern. Dann driftet es in die schnulzige Ecke ab. Wir fanden den Film sehr gut. Gerald Butler nimmt man den Macho mit den sanften Zügen gerne ab (Und auch gerne sein Hemd, Shirt… ich sollte aufhören zu phantasieren.), Katherine Heigl dagegen war dagegen 0 8 15. Zu fad, langweilig. Sorry Katherine…

Fazit: Für einen schönen Mädelabend sehr gut geeignet. Immer wieder gerne - auch auf DVD.

“Die Wüstenblume” am 16.09.2009

Samstag, September 19th, 2009

Endlich wieder Kino! Irgendwie hatte ich ja in der letzten Zeit keinen Kinobericht hier zu verzeichnen (War zwar im Kino, aber zu faul darüber zu schreiben. Schrecklich… bin in letzter Zeit sooooo träge!). Aber nun wieder.

Am Mittwoch war wieder CineLady angesagt. Hasilein wollte ja nicht - was mich doch sehr traurig gemacht hat - aber zum Glück hat sie ja nette Kolleginnen, die nichts gegen einen schönen Film haben. Gestern lief die Vorpremiere von “Die Wüstenblume”, ein Film zur Biographie des somalischen Model Waris Dirie. Das Buch, das mit mir wohl noch 3 Mio. andere Menschen in Deutschland gelesen bzw. gekauft haben, fand ich faszinierend, auch wenn ich oft schlucken mußte. Beschneidung bei Mädchen ist wirklich kein entspannendes Thema.

Heute war im Kino wieder einiges los, allerdings war die CineLady nicht in Kinosaal 1 wie sonst, der war gesperrt. Dort wird noch am 3D gearbeitet. Ab morgen kann man dann auch in Siegen “Oben” in 3D bewundern. Freu’ mich schon. … Weiter zur CineLady. Wir Damen wurden dann in Kino 6 geschickt. Auch ein größerer Saal, also wollen wir uns mal nicht beschweren. Dieser war übrigens bis auf ca. 20 Plätze voll besetzt. Sehr schön. Da ist es doch sehr verwunderlich, dass ich knapp 2 Wochen vorher noch in der letzten Reihe Karten bekommen habe. Damals war nämlich das Kino fast leer.

Der Film war super, allerdings mußte ich - wie beim Lesen des Buches auch - öfters schlucken und einmal sogar weinen. Bin bei Filmen doch immer so emotional! Aber der Film hat ja auch ein hartes Thema neben der Biographie von Waris (Der Name ‘Waris’ bedeutet übersetzt “Wüstenblume”.) Dirie: Beschneidung bei Mädchen, bei denen die Klitoris und Schamlippen im frühen Kindesalter entfernt werden und die Vagina anschließend zugenäht wird. Nur ein Streichholzkopf-großes Loch für Urin und später das Menstruationsblut bleibt übrig. Allein der Gedanke bereitet mir schon Unterleibsschmerzen.

Der Film beginnt, wie Waris Dirie (Super gespielt vom Model Liya Kebede.) mit 19 Jahren durch London irrt, in ein Kaufhaus kommt und von einer Verkäuferin, Marilyn (Verrückt und quirlig. So habe ich sie mir auch vorgestellt: Sally Hawkins.), angesprochen wird. Diese glaubt, Waris wolle stehlen. Daraufhin haut sie ab. Wenig später verfolgt sie Marilyn bis zu der Pension, in der sie lebt. Dort darf sie eine Nacht bleiben… es folgen allerdings einige Monate. Marilyn besorgt ihr einen Job als Putzfrau in einem Fastfood-Restaurant. Dort entdeckt sie der berühmte britische Fotograf Terry Donaldson (Gespielt von Timothy Spall, der Krätze aus den Harry Potter-Filmen.), der sie zum Model macht. Nun soll sie um die Welt reisen und die Roben der angesagtesten Designer in den Metropolen der Welt präsentieren. Allerdings stellt sich heraus, dass ihr Pass keine Gültigkeit mehr hat. Da sie eine Arbeitserlaubnis benötigt, heiratet sie den Hausmeister der Pension.

Jahre später, Waris ist ein berühmtes Model, wird sie von der BBC begleitet. Dort vertraut sie einer Reporterin ihre Geschichte an. Es folgt eine Welle des Mitgefühls der ganzen Welt. Sie wird sogar eingeladen, vor der UN-Hauptversammlung zu sprechen… was auch der Schluß des Filmes ist. Zwischen den einzelnen Passagen gibt es immer wieder Rückblenden von Waris Leben vor dem Zusammentreffen mit Marilyn: Ihre Familie, die als Nomaden in Somalia lebt, ihre kurzen Gespräche mit der Mutter, die Nacht vor der angekündigten Hochzeit (Als 13jährige.) mit einem sehr viel älteren Mann, Ihre darauffolgende Flucht in die Hauptstadt, die Strapazen in der somalischen Botschaft in London und letztlich auch ihre Beschneidung auf einem Steinfelsen in Somalia, bei dem sie an einer Infektion beinahe stirbt.

Sobald dieser Film nächste Woche in den deutschen Kinos anläuft, sollte man ihn sich anschauen. Er lohnt auf jeden Fall!

Erster Kino-Vormerk-Film für 2010

Mittwoch, September 16th, 2009

Gerade eben habe ich zum ersten Mal den Trailer von “In meinem Himmel” (Englischer Titel: Lovely Bones) gesehen und bin von diesen 2 Minuten sowas von begeistert. Das Buch gefiel mir auch super… hoffe, das dieser Film gelungen ist.

Hier für alle der Trailer: