Endlich noch mal ein anderer Film als ‘New Moon’ im Kino. Und auch endlich wieder eine aktuelle Berichterstattung über einen aktuellen Film. Da ist die Freude groß… nicht nur bei mir!
Gestern war die Vorpremiere in der CineLady. Wir aber ausnahmsweise nicht drin. Wieso? Tja, zu spät nach Karten geschaut und keine guten Plätze mehr bekommen. in den beiden vorderen Reihen wollten wir nun nicht sitzen. Also blieb uns der Donnerstag. Nach der Arbeit kurz daheim Einkäufe abgeladen und ab nach ‘New Moon’-Photocards geschaut. Von denen berichte ich in naher Zukunft. Kurz am Weihnachtsmarkt gewesen, die Mayersche nur für einen kurzen Abstecher aufgesucht und ab ins Kino.
Heute ging es mit dem Hasilein in ‘ZweiOhrKüken’, den langersehnten zweiten Teil. Nachdem wir ja herzlich gelacht haben bei ‘KeinOhrHasen’ zeigt nun Til Schweiger und Nora Tschirner, wie es sich anfühlt, im Beziehungsalltag. Darum gehts auch in dem Film…
Ludo und Anna sind nach zwei Jahren immer noch ein Paar. Anna ist sogar in Ludos Wohnung gezogen. Aber der Alltag hat das Pärchen schon längst eingeholt. Vorbei ist die große Liebe; nun dominieren “kleinere” Dinge, wie die Pfandflaschensammlung von Ludo, der diese einfach nicht wegbringt und für Ärger sorgt. Dann taucht auch noch Ludos Ex-Freundin Marie auf, die Interesse an ihm zeigt. Die von Eifersucht geplante Anna geht sogar soweit, dass sie Ludo hinterher schnüffelt und sogar sein Handy auf “Spuren” durchsucht. Dabei wird sie allerdings von Ludo überrascht. Dieser bezichtigt daraufhin Anna eines Vertrauensbruchs und zieht sich zurück. Allerdings taucht wenig später Annas Ex Ralf auf, ein recht gutaussehender Kerl, der sich in der Wohnung der beiden einquartiert und Anna angräbt. Das geht Ludo dann doch zu weit…
Die Beziehung von Mann und Frau wird überspitzt dargestellt. Der Mann ist unordentlich und unorganisiert, die Frau nur am Nörgeln. Dies ist amüsant, denn schließlich kennt das jeder. Kein Fettnäpfchen wird ausgelassen. Das Pärchen Til Schweiger als Ludo und Nora Tschirner als Anna sind wieder einmal super, aber auch die vielen Nebencharaktere überzeugen. Matthias Schweighöfer als Anti-Frauenheld Moritz überzeugt. Sein Versuch, Frauen anzugraben misslingt immer. Und wenn ihn dann doch eine mit nach hause nimmt, dann sieht die in ihm nur einen guten Freund. Pech!… Ich liebe ja einfach Tils jüngste Tochter Emma Tiger als Cheyenne Blue, zuckersüß. Die Kindergartenszenen sind toll, die Geschichte hat keine Längen (Fand ich jedenfalls so. Geschmackssache.) und der Cast ist spitze. Im Großen und Ganzen ein toller Kinoabend.
Sie müssen als angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.