Gestern war ich nachmittags um 16.30 Uhr in “Verblendung”, der Verfilmung des gleichnamigen Romans. Natürlich habe ich bereits die drei Bücher des Stieg Larssons verschlungen. Da mußte ich dem Film direkt einen Besuch abstatten! Gehörte im Oktober zum Pflichtprogramm!!!
Da ich nicht weiß, ob hier alle den Bestseller gelesen haben, eine kurze Inhaltsangabe des Buches bzw. des Filmes.
Der bekannte schwedische Journalist Mikail “Kalle” Blomkvist erhält nach einem gescheiterten Gerichtsverfahren, wo er wegen Verleumdung für 3 Monate ins Gefängnis wandern wird, von dem Großindustriellen Henrik Vanger den Auftrag, das Verschwinden seiner Nichte Harriet zu untersuchen. Diese ist vor mehr als 40 Jahren bei einer Familienversammlung spurlos verschwunden. Selbst die großangelegte Suchaktion der Polizei brachte nichts. Nun erhält Henrik Vanger jedes Jahr an seinem Geburtstag eine seltene getrocknete Blume, gepresst hinter Glas. Er vermutet, dass diese von ihrem Mörder verschickt wird.
Mikail verlässt seine alte Zeitung ‘Millenium’ für eine Weile und zieht aufs Grundstück von Herrn Wanger. Dort beginnt er mit seinen Recherchen. Er gerät immer tiefer in die alte Familiengeschichte der Vangers hinein. Unterstützung erhält er von der jungen Internet-Ermittlerin Lisbeth Salander, die sich immer wieder in seinen Laptop hackt und ihm anonym E-Mails mit Antworten zum Fall schickt. Wenig später kommen sie einer Serie von Ritualmorden, die alle in den Sechzigern passiert sind näher und vermuten, dass Harriet damals ebenfalls dahinter kam und deshalb ermordet wurde. Je mehr die beiden der Wahrheit näher kommen, umso gefährlicher wird ihr Leben, denn der Vanger-Clan mag es gar nicht gestört zu werden…
Die Geschichte zieht sich anfangs. Man wird überschüttet mit Namen und Geschichten der Familie. Aber nach spätestens einer halben Stunde ist man gefangen von der Story. Spannend ist nicht nur das Buch sondern auch der Film. Natürlich gibt es auch hier Schwachpunkte, die allerdings von den tollen Schauspielern (besonders Noomi Rapace als Lisbeth Salander fand ich gut…) und der schwedischen Landschaft sehr gering sind. So ist das nunmal, wenn ein Roman verfilmt wird.
Fazit: SEHEN!!!
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