Da hier im WorldWideWeb sich eigentlich so ziemlich jeder Blog, den ich besuche, mit Büchern auseinander, dass ich das nun auch hiermit tun werde. Allerdings wollte ich vorab klären, warum ich lese was ich lese bzw. wohl eher eine kurze Auflistung meiner liebsten Literaturphasen wiedergeben.
Es fing ganz beschaulich an mit diversen Bilderbüchern im kircheigenen Kindergarten in meinem einen kleinen Heimatdorf hier in der Nähe. Dort war ich bereits begeistert von Bild und Schrift, konnte aber selbst noch nicht viel lesen. Dies änderte sich im Alter von 6 Jahren vor meiner Einschulung. Ich bekam von meinem Patenonkel mein allererstes eigenes Buch geschenkt, dass mehr Buchstaben als Bilder besaß. Leider kann ich mich an den Titel nicht mehr so recht erinnern, ich habe es allerdings damals auswendig gelernt! Später erhielt ich dann einen Einblick in das Leben von „Herbie und sein Freund Zwottel“ (Das Buch habe ich geliebt!) und ähnliches. Ab der zweiten oder dritten Klasse dann versuchte ich mich an den Hanni und Nanni-Büchern, die Nesthäkchen-Reihe, später an den Büchern von Astrid Lindgren und dann ab 10 Jahren dann an den geliebten Anne-Büchern, die nach wie vor einen Platz in meinem Regal und Herzen haben! An dieser Stelle eine kurze Frage an die werte Leserschaft:
Wer hat Anne auf Green Gables noch nicht gelesen?
Wer nicht, der sollte sich schämen, denn schließlich hat Lucy Maud Montgomery damit einen (Kinderbuch-)Klassiker geschaffen, nachdem solche Figuren wie Pippi Langstrumpf erschaffen wurden… und ich unbedingt rote Haare haben wollte. Hatte ich dann ja auch mehr als ein Jahrzehnt lang, aber das ist eine ganz andere Geschichte. Jedenfalls waren die Anne-Bücher ganz besondere Geschichten und besonders die ersten 3 Bände (Anne auf Green Gables, Anne in Avonlea und Anne in Kingsport) lernte ich fast auswendig. Nach Anne fand ich lange Zeit kaum Bücher die mich reizten. Gut, mit 12 fand ich Stephen King ganz „amüsant“ und bei ES habe ich mich doch etwas gefürchtet… und auch die Bücher von Thomas Harris (u.a. Das Schweigen der Lämmer) oder Erfahrungsberichte (Zwei Frauen oder Nicht ohne meine Tochter) fand ich toll, haben mich aber nicht gänzlich vom Sockel gehauen. Aber dann kam mein Buch, Ruin, Eingang in die Fantasy-Welt:
Der Herr der Ringe!!!
Gut, mit 13 war er doch etwas schwer zu lesen, aber hatte man sich erst an den Schreibstil Tolkiens gewöhnt, war das zweite Mal lesen schnell geschafft. Es fanden eine Reihe weitere Werke von Tolkien und später dann die Hexen- und Vampir-Chronik von Anne Rice ihren Weg in mein Buch-Regal. Einige Zeit verbrachte ich mit Vampiren, Hobbits, Zwergen, Elfen und anderen Sagengestalten. Dann entdeckte ich ein weiteres Genre, dass ich seitdem mag: Klassiker. Bücher von den Bronte-Schwestern, Jane Austen, Mark Twin, Bücher wie „Moby Dick“ verschlang ich dann mit 16 bis 17. Dann wurde es etwas ruhiger… meine Ausbildung begann. Nun folgte eher schulische Lektüre. Ab 21 wurde es wieder etwas mehr, aber leider las ich nicht mehr so viel wie noch zu meiner Schulzeit.
Besserung gab es wieder mit Mitte 20, da begann ich wieder mehr zu lesen. Nun Krimis und Thriller, aber auch nach wie vor Fantasy und Science-Fiction. Alles rund um Star Wars wurde ebenso verschlungen wie die Scheibenwelt-Romane von Terry Pratchett oder die Wächter Quadrologie. Nur eines wollte ich nicht lesen: die Harry Potter-Bände! Da habe ich mich immer geweigert. Allerdings bedachte ich nicht, dass es eines schönen Freitag Nachmittag nichts besseres im örtlichen Kino lief als „Harry Potter und der Gefangene von Askaban“… und dann waren alle guten Vorsätze vorbei. Im Anschluß verschlang ich die nächsten Jahre wieder alles rund um Harry und seine Freunde/Feinde, aber auch Eragon und die Werke von Philip Pullman. Die Fantasywelt hatte mich wieder. Das selbe Spielchen wie bei Harry Potter erlebte ich dann im Januar 2009 bei der Bis(s)-Reihe… nun bin ich im absoluten Vampirwahn!!!
Zwischen all den Lesephasen mochte ich aber auch sehr einfache, leichte Frauenliteratur (Wird das nun Chicklit genannt? Glaub’ schon.) wie von Helen Fielding, Sophie Kinsella, Kerstin Gier, Steffi von Wolff und andere… und mag es immer noch. Derzeit habe ich mich an die Stephenie Plum-‚Werke‘ von Janet Evanovich gemacht. Gefallen mir bislang sehr gut… und ich habe bislang erst die ersten vier Bücher gelesen.
Das war und ist in einer groben Zusammenfassung mein Leben als Leser gewesen. Einzelne Werke werde ich vielleicht auch mal hier vorstellen, aber erst werde ich mich um mein Blogdesign kümmern - wohl eher im September, oder am Wochenende… mal eine Nachtschicht einlegen.
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