“Sunshine Cleaning” am 24.08.2009

Vorneweg: Ich mag Amy Adams … und ich LIEBE Emily Blunt! Nicht nur, weil sie in “Der Teufel trägt Prada” Anne Hathaway im Vorzimmer von Meryl Streep die Show gestohlen hat… naja, vielleicht doch J . Heute jedenfalls lief um 17.45 Uhr die dieswöchige CineExtra-Vorstellung von “Sunshine Cleaning”. Den Film wollte ich schon lange sehen, allerdings ergab es sich bislang nicht. War aber eben nach der Arbeit alleine im Kino.

Worum es im Film geht/ging?! Hier ganz kurz eine Zusammenfassung.

Die junge alleinerziehende Rose (Amy Adams), früher ein Cheerleader-Traum, versucht nun mit einem Job als Raumpflegerin sich und ihren 8jährigen Sohn Oscar (Jason Spevack) über Wasser zu halten. Zudem bemüht sie sich um eine Lizenz als Maklerin. Sie hat eine unglückliche Affäre mit dem Polizisten Mac (Steve Zahn), ihrer Jugendliebe, der jedoch mittlerweile mit seiner Frau das zweite Kind erwartet. Und schließlich fühlt sich Rose noch für ihre jüngere Schwester Norah (Emily Blunt) verantwortlich, die sich ebenfalls mit Nebenjobs über Wasser hält. Norah ist öfters die Babysitterin für Ihren Neffen Oscar, genau wie der schrullige Großvater Joe (Alan Arkin).

Um zu verhindern, dass Oscar auf der staatlichen Schule zum Außenseiter wird, möchte Rose ihn auf eine Privatschule schicken und benötigt dringend mehr Geld. Liebhaber Mac bringt sie auf die Idee, sich mit einer Firma für die Reinigung von Tatorten selbständig zu machen. Gemeinsam mit ihrer unzuverlässigen Schwester Norah eröffnet sie die Reinigungsfirma “Sunshine Cleaning” und reinigt fortan die Tatorte von Unfällen oder Gewalttaten. Der anfangs widerliche Job macht ihr immer mehr Spaß und sie genießt insbesondere, mit unterschiedlichen Menschen in Extremsituationen zu tun zu haben. Auch der einarmige Besitzer eines Reinigungsfachgeschäftes hilft ihr dabei, beruflich Fuß zu fassen. Die nur scheinbar unnahbare und zynische Norah kann die Tragödien, die sich hinter den Aufträgen verbergen, nicht so einfach verarbeiten wie ihre Schwester. Sie sucht den Kontakt zu der Tochter einer Verstorbenen und möchte hierbei auch ihr eigenes Trauma – den Suizid der Mutter – verarbeiten.

Als Rose eines Tages ihren alten, inzwischen wohlhabenden Schulfreundinnen bei einer Baby-Party beweisen will, dass auch sie es zu etwas gebracht hat, überlässt sie ihrer Schwester alleine einen wichtigen Auftrag. Dabei kommt es zu einem Unfall, das Haus brennt ab, und die junge Firma steckt bis zum Hals in Schulden. Zunächst kann Rose ihrer Schwester nicht verzeihen, muss sie doch ihr Unternehmen “Sunshine Cleaning” aufgeben und wieder als minderbezahlte Raumpflegerin putzen gehen, jedoch finden sie schließlich durch den für beide traumatischen Tod ihrer Mutter wieder zueinander und Rose kann endlich ihre Schwester, für die sie sich ein Leben lang verantwortlich gefühlt hat, loslassen.

Ob es auch mit der Firma und in ihrem restlichen Privatleben zum Happy End kommt, wird von mir allerdings nicht verraten.

Mir hat der Film sehr gut gefallen, wobei mir fast immer kleine Independentfilme gefallen. Die Schauspieler, allen voran Amy Adams und Emily Blunt, spielen einfach super, wobei mir die Rolle der Norah besser gefallen hat, da sie so schön sensibel aber dennoch auf Zack ist. Obwohl es oft dramatisch war, liefen mir vereinzelt einige Lachtränen über die Wangen.

Auf jeden Fall selbst sehen, aber wahrscheinlich eher auf DVD, da solche Filme selten im Kino laufen.

2 Antworten auf ““Sunshine Cleaning” am 24.08.2009”

  1. Sally sagt:

    Emily Blunt ist absolut super.
    Hast du “Der Jane Austen Club” gesehen? Da find ich sie toll, genauso wie in “Der Teufel trägt Prada”

  2. Hadwinga sagt:

    Japp, “Der Jane Austen Club” habe ich daheim auf DVD. Finde den Film wirklich gut, obwohl das Buch nicht so der Knaller war. Naja…

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