Am Dienstag vergangener stand der wöchentliche Kinobesuch vom Hasilein und mir an. Hasilein wollte gerne nochmal einen ‘Popkorn-Kinofilm’ - also “G.I. Joe”. Laut Kinoberichte im Radio und TV versprach der Film seichte Unterhaltung, man sollte bloß nicht darüber nachdenken. Also ließ ich das Gehirn daheim…
Der Film war gut, schöne Unterhaltung, actionreich mit “coolen” Sprüchen, aber mehr halt nicht.
Es fing damit an, dass die NATO bei dem M.A.R.S.-Konzern in Kirgistan 4 mit zerstörerischen Nanobots bestückte Sprengköpfe bestellt hat. Diese werden von der Army, unter anderem von Captain “Duke” Hauser und Wallace “Ripcord” Weems (Das Duo Channing Tatum und Marlon Wayans hat wirklich die besten Sprüche auf Lager und ist als Team unschlagbar.), aus dem Land eskortiert. Bereits nach wenigen Kilometern kommt es zu einem Überfall auf den Konvoi. Die stets in schwarzem Lack und Leder gehüllte Terroristin Baroness (Sienna Miller) – wie sich später herausstellt auch die Ex-Verlobte von Duke –, die für die Geheimorganisation COBRA arbeitet, will mit Ihren Leuten ebenso die Nano-Sprengköpfe. Doch bevor dies ihr gelingt, taucht G.I. Joe auf und retten die letzten Überlebenden des Konvois wie auch ihre Ladung.
Unter der Leitung von General Clayton “Hawk” Abernathy (Dennis Quaid) hat sich G.I. Joe aus den Topagenten zusammengesetzte Spezialeinheit auf die Fahnen geschrieben, den internationalen Terrorismus in seinen Grundfesten zu erschüttern. Duke und Ripcord sind natürlich sofort hellauf begeistert von der Einheit und dem schier endlosen technischen Schnick-Schnack und treten G.I. Joe nur allzu gerne bei. Leider können sie nicht verhindern, dass COBRA dann doch an die Sprengköpfe gelangt und das Gebiet rund um den Pariser Eiffelturm zerstört. Nun heißt es, COBRA und Dukes Ex-Verlobter das Handwerk zu legen.
Leider habe ich die letzte halbe Stunde mein Gehirn wieder eingeschaltet und war mehr als “verwirrt”. Zum Glück verstanden es die Macher immer wieder, den Zuschauern einfach zu vermitteln, warum nun der auf den anderen schießt. Wäre auch zu traurig gewesen, wenn plötzlich ein Guter einen Guten erschossen hätte…
Fazit: Einfacher Actionfilm mit wenig Handlung, der allerdings besser war als erhofft… und schon längst besser als “Transformers 2″, von dem ich mir dann doch etwas mehr erwartet hatte.
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24.8.2009 bei 14:28
Ich fand G.I. Joe auch ganz unterhaltsam für zwischendurch. Genervt haben mich nur die Weiber. Sowas will ich einfach nicht in einem Action Film sehen.
24.8.2009 bei 14:45
Die gingen… noch. Sienna Miller sah niedlich aus im schwarzen Leder, irgendwie.